Das im ARWIG tätige Stammpersonal setzt sich aus etwa 20 Wissenschafter/innen verschiedenster Fachgebiete zusammen, die zum Teil auf langjährige Erfahrungen im Gesundheitsbereich zurückblicken.
Im Folgenden finden Sie Publikationen bzw. Forschungsaufträge als Referenzarbeiten:
Evidenzbasierte Medizin (EBM)
Ziel dieser Arbeit war es, ein Grundlagenwerk zu schaffen, das eine Übersicht über die wesentlichen Erkenntnisse, die verwandten Disziplinen, die Organisationen sowie die Konsequenzen dieser Disziplin bietet (Wien 1999).
Cannabis in der Medizin
Eine Übersichtsarbeit zur Evidenz der modernen Anwendungen des Wirkstoffes Cannabis in medizinischen Bereichen (Wien 2000)
Pharmakoökonomische Evaluationen
In den letzten beiden Jahren wurden einige pharmakoökonimische Evaluationen zu Pharmazeutika der Herz- Kreislauferkrankungen, des Diabetes und der rheumatischen Arthritis gemacht (Wien 2001, 2002).
Evaluation der Ergebnisqualität in Krankenanstalten
Aufbauend auf umfangreichen Vorarbeiten wurde eine Prätest mittels erarbeiteter Messgrössensets durchgeführt. Sämtliche erarbeitete Messgrössen wurden auf Einzelindikatorbasis erfasst, hinsichtlich Berechnungsvorschrift, Eindeutigkeit, Reliabilität und Praktikabilität beurteilt und binnen 3 Wochen ein Endbericht gelegt (Wien 2001).
Evidenz des Mammographie-Screenings
Eine Arbeit zur Effektivität der Mammographie als flächendeckende Screeningmethode in Österreich (Wien 2000).
Wirksamkeit der Magnetfeldtherapie
Welche Wirkweise, Wirksamkeitsbelege, Geräte, Indikationen, Gefahrenpotentiale weist die gegenwärtig stark beworbene Behandlungsweise der Magnetfeldtherapie auf. Analyse der wissenschaftlichen Evidenz der Magnetfeldtherapie und der in Österreich vertriebenen Geräte (Wien 2000).
Evidenz des Einsatzes des oralen Gluckosetoleranztests (OGTT), des PSA-Tests, Des Haemoccult-Tests
Die drei genannten Arbeiten hatten jeweils die Prüfung der Effektivität des diagnostischen Verfahrens nach Kriterien der Evidence-based Medicine zum Inhalt. Dazu wurden internationale Arbeiten aktuellen Datums einbezogen (Wien 2000).
Kosten/Nutzen Abschätzung der Menigikokkenimpfung
Es sollte überprüft werden, ob eine Impfung der österreichischen Bevölkerung gegen die seltene aber gefährliche Menigokokken-Enzephalitis einen Nutzen hätte, wobei mehrere Szenarien zur Einschätzung kamen (Wien 2000)
Analysen von Screenings gegen Lues (Syphillis) und Neuroblastom
Gegen die beiden genannten Krankheitsbilder wird seit dem Jahr 1974, im Rahmen der Mutter-Kind-Pass Untersuchungen in Österreich, gescreent. Die Analysen beschäftigten sich mit der Frage ob das Screening noch zeitgemäss ist, wobei jeweils die Evidenz der verwendeten Screeningmethoden überprüft wurde (Wien 2000).
Leitfaden zur Einführung von Screening-Programmen
Screeningmassnahmen werden von vielen Faktoren beeinflusst. Neben den epidemiologischen Einflussfaktoren zählen auch die Qualitätsmerkmale der Interventionen zum Erfolg eines Screenings. Der "Leitfaden Screening" - herausgegeben vom Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen hatte Faktoren zur erfolgreichen Einführung eines Screenings mit Checkliste zum Inhalt (Wien 2000).
Einrichtung eines In-vitro-Fertilisationsregisters
Im Speziellen wurde mittels geeigneter Instrumente ein Dokumentations- und Berichtsystem entworfen, das den gesetzlichen Auflagen als Basis der Qualitätssicherung in der Reproduktionsmedizin nachkommt. Technisch wurde dieses System mittels moderner Web-Technologien umgesetzt. Besondere Sicherheitsmechanismen aufgrund der Übertragung von Patientendaten wurden nach neuesten Erkenntnissen eingebaut und sind erfolgreich Bestandteile dieses Systems (Wien 2000).
Nutzen der Fissurenversiegelungen
Die Auftraagsarbeit hatte zum Thema, den Nutzen der in österreich durchgeführten Versiegelungen der Zahnfissuren von Kindern bzw. Jugendlichen als Präventivmaßnahme abzuschätzen (Wien 2000).
Neugestaltung der österreichischen Gesundheitsberichterstattung
Ziel des Projektes "Neugestaltung der Gesundheitsberichterstattung in Österreich", war es, inhaltliche organisatorische, interpretative und optische Verbesserungsmöglichkeiten zu erarbeiten, um die Aussagekraft und Relevanz der österreichischen Gesundheitsberichterstattung zu erhöhen (Wien 1992).
Ausbildungsplanung für Hebammen
Im Zuge der Ausbildungsplanung für Hebammen wurde zunächst eine Bedarfsanalyse an Hebammen in verschiedenen Settings durchgeführt, um eine bedarfsgerechte Versorgung, auf optimaler Qualität und regional gerechter Zugangsmöglichkeiten der Schwangeren oder Mütter durch Hebammen zu gewährleisten.
Anschließend wurde das "Curriculum Hebammen" gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe an praktizierenden Hebammen und Fachärzten auf den aktuellen Stand der Wissenschaft gebracht und mit pädagogisch relevanten Komponenten versehen. Langzeitanalyse des Personalangebotes im Gesundheitswesen (Jahr ?).
Wirksamkeit von GP-IIb-IIIa Antagonisten bei Konorarsyndromen
Wirksamkeit von Glykoprotein IIb/IIIa-Rezeptorantagonisten bei der Therapie des akuten Koronarsyndroms (Köln 2002).
Pap-Test Screening - Einfluss verschiedener Untersuchungsintervalle
Einfluss verschiedener Untersuchungsintervalle des Pap-Tests Screenings in Deutschland. Ist der Papanicolaou-Abstrich-Test wie er derzeit in Deutschland als Screening-Methode angewendet wird nach neuesten Erkenntnissen noch immer entsprechend, oder sollte das Screening neu überdacht werden? Welchen Einfluss haben die verschiedenen in Europa verwendeten Untersuchungsintervalle? (Köln 2003)